Kapitel 10:  Maathes, ein braver Ehemann

                                             

Lieber Leser!
Wenn Ihnen noch ein Witz oder eine Geschichte einfällt, freue ich mich, wenn Sie mir schreiben. Einer Veröffentlichung mit Namensangabe des Verfassers steht dann wohl kaum was im Wege. Viel Spass!

Maathes war abends furchtbar einen "saufen", und als er sich am Morgen darauf im Spiegel sieht, muss er feststellen, dass er ein blaues Auge hat. Er wusste nicht woher, und fragte deshalb seine Kathrin:
"Sao, Kathrin, watt has dau dir gestern Aowend gedoacht wie eich met su em blauen Aw hem komm senn?"
Darauf seine Kathrin: "Neist. Wie dau hem komm bös, da has dau dat jao noch net gehat!"


                                                                          Bernhard Veit, Trier, 2007
Kathrin: "Dao lesen eich graoden, dat dännen, die aom Versaufe sein, all hihr Sönden enfaahlen."
Maathes: " Dao hätts dau awer Zeit genoog, fier deich ze retten."
Frau Fischer war längere Zeit auf Besuch bei einer Familie an der Mosel. Sie und ihr Mann standen in regem Briefwechsel. Eines Tages schrieb Maathes an seine Frau:
"Du fehlst mir überall in allen Ecken. O, wärst du doch wieder hier. Eich denken dä ganzen Tag in einem fort an dich, und wenn ich abends heimkommen und ins Schlafzimmer giehn und sehen dann deinen Schlafrock an der Wand hängen, dann denken eich emmer, wenn dau doch da hängen diehtst."
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Klaos: "Maathes, wu haos dau dann dat blao Aaw her?"
Maathes: "Dat öss vum Boxen."
Klaos: "Seit wann boxt dau dann?"
Maathes: "Eich net, awer mein Kathrin!"
Kathrin: "Maathes, als ich heute morgen aus dem Fenster schaute graute der Morgen."
Maathes: "Graute DEM Morgen."


                                                                          Bernhard Veit, Trier, 2006
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Quelle der Zeichnungen: ©1 P. Gerth - ©2 A. Rentschler "Witze und Spässe vom Fischers Maathes" 1952